Gesundheit des Irish Terrier

Frau Prof. Sommerfeld-Stur, eine der weltweit am meisten ausgewiesenen Expertin im Bereich genetischer Erkrankungen bei Hunden, schreibt Folgendes zum Thema „Gesundheit des Irish Terrier“:

 

„Glücklicherweise gehören Irish-Terrier zu den Rassen, die selten krank werden und auch nur wenig unter erblichen Krankheiten leiden, insbesondere nicht unter denen des Bewegungsapparates, die so viele Rassen so schwer belasten..... Obwohl ziemlich robust und daher nicht in besonderem Maße gefährdet, können natürlich auch Irish-Terrier wie jedes andere Tier oder wir Menschen krank werden. Das aber gehört zu den Lebensrisiken eines jeden Lebewesens und ist sicherlich nicht, wie das manches Mal überzeichnet dargestellt wird, der Rasse oder der Rassehundezucht überhaupt zuzuschreiben.“ (http://rubricanis.sommerfeld-stur.at/zucht/)

 

Der Irish Terrier gehört insgesamt also zu den gesündesten Hunderassen der Welt.

 

Beim Irish Terrier sind zwei "rassetypische" Erkrankungen bekannt. Eine ist die durch einen Gendefekt bedingte Digitale Hereditäre Hyperkeratose (DH), auch „Corny Feet“ (CF) genannt. Die andere ist eine Stoffwechselerkrankung, die Cystinurie. Auch bei der Cystinurie wird eine genetische Komponente diskutiert, die aber bisher nicht beschrieben werden konnte. Beide Erkrankungen sind hier unter Magic Heroes auf den jeweiligen Seiten ausführlich beschrieben.

 

Die Digitale Hyperkeratose war jahrzehntelang ein Schreckgespenst für viele Irish Terrier ZüchterInnen, litten doch die betroffenen Irish Terrier mit ihren Verhornungsstörungen an den Pfotenballen mit tiefen Einrissen unter großen Schmerzen. Einigen ZüchterInnen ist es jedoch durch konsequente Zuchtstrategien gelungen, diese Erkrankung aus ihren Zuchtlinien zu eliminieren (siehe hierzu u.a. die unter http://www.irish-online.de/ zusammen geschlossenen Irish Terrier ZüchterInnen). Eine konsequente Pfotenkontrolle bei der Zuchtzulassung hat zu einem weiteren Eindämmen geführt. Seit 2014 ist nun glücklicherweise ein Gentest auf dem Markt, mit dem Krankheitsgen-tragende Hunde eindeutig identifiziert werden können. Damit besteht erstmals die Chance, den Gendefekt komplett aus der Rasse zu eliminieren.

 

Eine Initiative engagierter Irish Terrier ZüchterInnen und BesitzerInnen setzt sich dafür ein, dass Irish Terrier, die per Gentest nachgewiesenermaßen Träger des hereditären Hyperkeratose-Gens sind, von der züchterischen Verwendung ausgeschlossen werden. Das Ziel dieses Ausschlusses ist es, die Zucht von Irish Terriern ausschließlich mit Tieren zu betreiben, die in dieser Hinsicht genetisch gesund sind. Näheres zur Initiative „100% CF-Free Irish Terrier“ findet sich auf der entsprechenden Web-Seite  (http://www.irish-forum.de/index.php/topic,6184.0.html) sowie im Folgenden auf unserer Magic-Heroes Seite unter "Initiative CF-Free Irish Terrier".

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