Hochgebirgswandern in Österreich

Servus liebe Wanderfreunde und -freundinnen,

endlich es ist soweit; meine Verstärkung geht nun mit auf Tour: Jetzt ist meine Freundin Crown mit dabei.
 
Unsere ersten gemeinsamen Touren fanden im Jahr 2016 in Österreich in der Steiermark statt und davon wollen wir an dieser Stelle in Wort und Bild berichten.

Damit Crown bestens gesichert ist, hat auch sie ein Kletterset:
 
 
Sehen wir nicht fesch aus?  
 
 
Und da soll es auf unserer 1. Tour hingehen: Auf den Hunerkogel auf dem Dachsteinmassiv. Und seht ihr die Brücke da links? Auf fast 3000 m Höhe führt sie fast 100 m über….nichts, nur Abgrund, und da wollen unsere Frauchen mit uns hin? 
 
 
Ja, und zwar mit dieser Gondel:
 
 
Doch es kommt alles ganz anders. Die Gondeln sind alle ausgebucht. Man muss tatsächlich in der Saison vorab reservieren. Drum wandern wir ganz gemütlich zur Dachsteinsüdwandhütte, 1871 m hoch, mit grandiosen Ausblicken: Schaut einmal: Etwa in der Mitte des Fotos ist die Hütte schon zu sehen…
 
 
…Wolken vor dem gigantischen Dachsteinmassiv.
 
 
 
Wandern und dünne Luft machen ganz schön durstig und laden zu einer wohlverdienten Pause ein:
 
 
Ohne (Irish-) Cappy geht Heike-Frauchen nicht on tour, nicht on tour (muss man sich die Melodie von „ohne Krimi geht die Mimi nicht ins Bett, nicht ins Bett denken).
 
 
Jausenbrettl: Dicker Speck ziert das Brot…mmhh, lecker und dieser grandiose Weitblick im Hintergrund….einfach himmlisch.
 
 
 
 
 
 
Familienfoto vor dem Dachsteinmassiv:
 
 
 
Ich habe stets penibel darauf geachtet, dass wir immer schön auf dem rot-weißen Weg bleiben:
 
 
 
Oft mussten wir an die Leine wegen dieser großen Tiere hier:
 
 
Crown wollte das nicht so gerne und was hat Frauchen da für eine seltsame Beinstellung? Ein Tänzchen gefällig?
 
 
 
 
 
 
 
Geschafft! Unsere 1. Tour zu Viert hat bestens geklappt. Crown war super, fast schon so trittsicher wie ich, und wie es auf unseren weiteren Touren weitergeht, davon berichten wir jetzt peu à peu; auch wie wir schließlich doch noch auf die Brücke auf dem Dachstein gekommen sind. Cool
  
Und weiter geht's:
 
Nun folgen Tourberichte in zusammengefasster Form.
 
Stoderzinken:
Auf dem Weg zum Stoderzinken hängt dieses kleine Kirchlein an der Felswand. Wenn man läutet, darf man sich etwas wünschen (und spenden). 
 
 
 
Hui, Frauchen über dem Nichts…das schau‘ ich mir lieber aus sicherer Entfernung an…
 
 
Stoderzinken-Gipfel erreicht: 2048 m
 
 
 
Gott sei Dank haben wir Vierfußantrieb, damit kommen wir spielend überall rauf und können diese grandiosen Panoramen mit unseren Frauchen zusammen genießen.
 
Schwarzensee:
 
Posen üben:
 
 
Hier hat’s mal geregnet und deshalb haben wir Vier alle unsere roten Mäntelchen angezogen: Ein Team eben, durch und durch. Dadurch blieben wir trocken und sind beim anschließenden Kaiserschmarrn-Schmaus schön warm geblieben.
 
 
 
 
 
Wieder Posen üben:
 
 
Krahbergzinken/Planai:
 
Oh, da mussten wir eine glatte Felswand rauf. Das war spannend, aber nicht für Frauchen. Sie führte uns sicher über Trittstufen und selbst gesichert am Seil da rauf.
 
 
Das andere Frauchen ging solo…sicherheitshalber.  
 
 
Wieder einen Gipfel erreicht: Krahbergzinken, 2134 m:
 
 
 
 
Und nu‘ das gleiche Spiel wieder runter.
 
 
Planai:
 
 
 
 
Und ab mit der Gondel wieder nach unten. Angeschmiegt an Frauchen ist das ein Klacks und…
 
 
…bisweilen sind die Ausgucke sehr interessant.
 
 
Giglachbachsee/Ursprungsalm:
 
Traumhafte Kulisse am Giglachbachsee, 1986 m:
 
 
 
 
 
 
Das ist einfach nur zum Lachen schön:  Grin
 
 
 
Auf dem Weg zur Ursprungsalm, der Heidi-Film-Kulisse:
 
 
 
 
 
Ursprungsalm: Hier wurden viele Heidi-Szenen gedreht:
 
 
Doch jetzt ist mir alles egal, Heidi hin, Heidi her, ich will nicht mehr…
 
 
 
Und weiter geht's:
 
Nun will ich, Crown, mal vorpreschen...
 
 
….und weiter von meinen ersten, weiteren Abenteuern in den so großen und hohen Bergen berichten. So was kannte ich vorher vom Niederrhein gar nicht. Deshalb war mir die Tour rund um den Bodensee im Seewigtal vertrauter...eben so schön eben. 
 
 
Obwohl: Ein bisschen sind wir schon aufgestiegen.
 
 
 
Eine weitere Tour sollte uns zum Freienstein, 1279 m hoch, führen, doch am Ende einer schon fast 2-stündigen Wanderung erschien uns dieses Felsenriff unerreichbar. Mehrere luftige, häufig mit Drahtseil und Trittbügeln gesicherte Gratpassagen, die alpine Erfahrung voraussetzen, trauten wir uns an diesem Tag nicht zu. Ich bin mir zwar sicher, dass meine so erfahrene Freundin Scooby mir ganz genau gezeigt hätte, wie es geht, aber für den Anfang entschieden wir uns fürs Wandern im schönen Lärchenwald.
 
 
Tja, und dann kam unsere "Abenteuer-Tour". Da war so richtig was los: Ganz viele neue Eindrücke sollten auf mich warten. Das fing schon mit dem Maulkorb (in Österreich ist z. B. in Gondeln Maulkorbpflicht) an, setzte sich mit der Gondelfahrt auf den Hunerkogel des Dachsteins fort: Zack in 6 Minuten 1014 Höhenmeter überwinden, auf 2694 Höhenmeter ankommen, dort ausgesprochen dünne Luft, Trubel über Trubel, da alle Menschen und Hunde über die 100 m lange, in Felsen eingehauene Stahlbrücke gehen und in den Eispalast und auf die Aussichtsplattform Sky Walk wollen.  
 
Ich schweige nun ein bisschen und lasse Bilder sprechen:
 
 
Der Klimawandel zeigt leider auch hier seine Schattenseiten: Grau-schwarzer Gletscher.
 
 
 
 
Scooby schaute sich schon mal die Hängebrücke an:
 
 
Und Heike-Frauchen traute sich als Erste.
 
 
 
 
Frei schwebend über dem Abgrund, aber es ist alles bestens gesichert.
 
 
 
 
Dann war Scooby mit Petra-Frauchen dran:
 
 
 
Ja, unter der Brücke und der Treppe ist nichts als Abgrund und man kann überall durchgucken.
 
 
 
Dann war ich mit Petra-Frauchen dran:
 
 
 
Hui, ganz schön tief.  
 
 
 
 
 
Man kann ja von den Bauwerken halten was man will…., aber sie ermöglichen unbeschreibliche Aus-, Weit- und Rundumblicke, vor allem bei strahlend blauem Himmel.
 
 
Zurück ging's über eine Rolltreppe zur Außengastronomie, ...
 
 
…wo wir zunächst einmal ein Päuschen auf 2600 Höhenmetern, wo es ganz doll zugig und fröstelig war, machten.
 
 
 
 
 
Unsere Frauchen sind noch in den Eispalast gegangen und wir haben ganz brav draußen gewartet,…ist nämlich da drinnen eine äußerst rutschige Angelegenheit und für Hunde verboten:
 
 
 
 
Ein Eisbär und ein Eisvogel als Eisskulpturen.
 
 
 
 
Dann ging’s auf den Sky-Walk, eine Rampe, die über den Felsen hängt und auf dem man auch überall durchgucken kann. War mir anfangs gar nicht geheuer, aber mit Zureden ging’s dann,…
 
 
…später war es ganz easy und wir standen auf Glasboden und schauten in den Abgrund.
 
 
 
Auf der Rückfahrt brauchten wir keinen Maulkorb tragen.
 
 
Blick aus der Gondel.
 
 
 
Und ganz zum Schluss dieses Abenteuers ging’s an die Enns, damit wir noch so richtig toben und…
 
 
… ein kühlendes Fußbad nehmen konnten:
 
 
Und abends Zuhause dann das:
 
 
Scooby und Crown haben alle Herausforderungen angenommen und bestens bewältigt. Sicherheit stand für uns Frauchen an erster Stelle und natürlich der Spaßfaktor. In keinem Moment hatten wir das Gefühl, dass es Scooby oder Crown zu viel war.

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